Beim Thema Mediensucht Jugendliche geht es um etwas Reales, aber viel Selteneres als bloßes Vielspielen, und der Unterschied liegt nicht allein in der Zahl der Stunden. Die Weltgesundheitsorganisation beschreibt die Computerspielsucht (Gaming Disorder) durch drei Merkmale: Kontrollverlust über das Spielen, Vorrang des Spielens vor anderen Aktivitäten und Weiterspielen trotz negativer Folgen, in der Regel über mindestens zwölf Monate. Wenn Ihr Teenager viel spielt, aber noch schläft, lernt, isst und Freunde trifft, haben Sie es eher mit einem Hobby zu tun, das Grenzen braucht, als mit einer Sucht.
Kurz gesagt:
- Computerspielsucht heißt: Kontrollverlust, Spielen zuerst und anhaltende Folgen.
- Die meisten Jugendlichen, die spielen, werden nicht süchtig.
- Achten Sie mehr auf Schlaf, Schule, Freunde und Stimmung als auf die Uhr.
- Beginnen Sie mit einem ruhigen Gespräch, dann vereinbaren Sie Grenzen gemeinsam.
- Scheitern die Regeln oder leidet der Alltag, fragen Sie die Kinderärztin oder den Kinderarzt.

In diesem Artikel · 10 Min. Lesezeit
- Mediensucht Jugendliche oder einfach ein Hobby?
- Mediensucht Jugendliche: Warnzeichen, die mehr zählen als die Uhr
- Was Sie tun können: ein Familienplan in vier Schritten
- Käufe im Spiel und Sicherheit im Netz
- Wo das Buch passt
- Wann Sie fachliche Hilfe suchen sollten
- Für wen es sich eignet
- Wichtige Begriffe
- Häufige Fragen
- Quellen
Spielen gehört für die meisten Jugendlichen zum Alltag. Eine Umfrage des Pew Research Center unter 13- bis 17-Jährigen ergab, dass 85 % Videospiele spielen, 41 % täglich, und dass 89 % derer, die spielen, das mit anderen tun, persönlich oder online (Pew Research Center, 2024, auf Englisch). Für Eltern lautet die Frage also selten „Ist es normal, dass er spielt?“, sondern „Ist Spielen noch seine freie Entscheidung?“.
Mediensucht Jugendliche oder einfach ein Hobby?
Die Computerspielsucht steht als Diagnose in der Internationalen Klassifikation der Krankheiten der WHO (ICD-11). Die WHO beschreibt sie als Spielverhalten mit drei Merkmalen: eingeschränkte Kontrolle über das Spielen, zunehmender Vorrang des Spielens vor anderen Aktivitäten und Fortsetzen oder Steigern des Spielens trotz negativer Folgen. Das Muster muss normalerweise mindestens zwölf Monate bestehen, und es betrifft nur einen kleinen Teil der Menschen, die spielen (WHO, Gaming Disorder, auf Englisch).
Zahlen helfen, das Maß zu behalten. Die DAK-Studie „Mediensucht“ des Deutschen Zentrums für Suchtfragen des Kinder- und Jugendalters am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf befragt wiederholt rund 1.000 Kinder und Jugendliche von 10 bis 17 Jahren und jeweils einen Elternteil. In der Welle 2023 galten 4,3 % als computerspielabhängig und 11,1 % als riskante Spielende, also mehr als jeder Zehnte (DAK-Gesundheit). Eine nationale Schulbefragung von Schülerinnen und Schülern zwischen 14 und 18, durchgeführt von einer öffentlichen Beobachtungsstelle für Drogen und Abhängigkeiten, kommt auf einen ähnlichen Rahmen: 83,1 % hatten im letzten Jahr gespielt, und 5,1 % erreichten auf einer Skala nach den DSM-5-Kriterien (dem amerikanischen Handbuch psychischer Störungen) den Wert für eine mögliche Gaming-Störung. Bei Jungen waren es 7,7 %, bei Mädchen 2,5 %, nach 6,1 % im Jahr 2019 und 7,1 % im Jahr 2021 (OEDA, 2024, auf Spanisch). Ein Fragebogenwert ist ein Screening, keine Diagnose, aber das Bild ist klar: Jungen sind häufiger betroffen, und die meisten Spielenden sind es nicht.

Auch die Jugendlichen selbst haben eine Meinung. In der Pew-Umfrage sagten 58 %, sie spielten ungefähr so viel, wie es richtig ist, und 14 % zu viel; bei den Jungen sagten das aber 22 %, bei den Mädchen 6 %. Von den Jugendlichen, die spielen, meinten 41 %, das Spielen habe ihrem Schlaf geschadet (Pew Research Center, 2024). Wenn Ihr Sohn Ihnen sagt, er spiele zu viel oder schlafe wegen des Spielens schlecht, öffnet er Ihnen eine Tür. Nutzen Sie sie.
Mediensucht Jugendliche: Warnzeichen, die mehr zählen als die Uhr
Die Amerikanische Akademie für Kinder- und Jugendmedizin nennt Zeichen ungesunden Spielens: von Spielen besessen sein und traurig, gereizt oder ängstlich werden, wenn man sie wegnimmt; immer mehr spielen wollen und nicht reduzieren können; das Interesse an früheren Aktivitäten verlieren; über die Spielzeit lügen; mit dem Spielen schlechte Stimmung lindern. Jungen sind häufiger betroffen, ebenso Jugendliche, die auf Kosten von Hausaufgaben, Schlaf, Bewegung oder Beziehungen spielen, und Kinder mit Depression, Angst oder ADHS können anfälliger sein (HealthyChildren.org, American Academy of Pediatrics, 2025, auf Englisch). Die DAK nennt zusätzlich: Hobbys und Pflichten werden vernachlässigt, das Spielen steht an erster Stelle, soziale Kontakte beschränken sich auf Mitspielende, und es wird gegenüber der Familie über die Spielzeit gelogen (DAK-Gesundheit). Die AOK führt ähnliche Punkte auf, darunter Gereiztheit, wenn das Kind aufhören soll (AOK, 2024).
So können Sie einordnen, was Sie beobachten:
| Oft nur Begeisterung | Genauer hinschauen |
|---|---|
| Spricht ständig über Spiele, hört aber auf, wenn man ihn bittet | Wird wütend oder panisch, wenn er aufhören soll, immer wieder |
| Spielt am Wochenende viel, trifft weiter Freunde | Lässt Freunde, Sport oder frühere Hobbys fallen |
| Müde nach einer langen Runde | Geht regelmäßig sehr spät ins Bett, die Schule leidet |
| Spielt manchmal etwas länger als vereinbart | Lügt über die Spielzeit, versteckt sie |
| Gibt Taschengeld für ein Spiel aus | Gibt immer mehr aus, fragt nach Zahlungsdaten |
Eine einzelne Zeile beweist wenig. Entscheidend ist ein Muster, das über Wochen anhält und Schlaf, Schule, Stimmung und Freundschaften berührt. Genau deshalb schaut die WHO auf die Folgen und nicht auf die Stunden.
Was Sie tun können: ein Familienplan in vier Schritten

1. Reden Sie, bevor Sie Regeln setzen. Fragen Sie, was ihm am Spiel gefällt, mit wem er spielt, was er erreichen will. Jugendliche, die sich verhört fühlen, machen dicht, und oft ist das Spielen ihre Art, Zeit mit Freunden zu verbringen. Die Amerikanische Akademie für Kinder- und Jugendmedizin rät, mit dem Kind zu spielen und ein gutes Vorbild zu sein, das hilft auch bei Zeitgrenzen (HealthyChildren.org, 2025).
2. Vereinbaren Sie die Grenzen gemeinsam. Grenzen, die der Jugendliche mitgeschrieben hat, lassen sich besser verteidigen. Schreiben Sie sie auf. Die Vereinbarung unten ist ein Anfang zum Abschreiben.
3. Füllen Sie den Rest des Tages. Eine Grenze funktioniert nur, wenn es etwas anderes zu tun gibt. Planen Sie Sport, Besuch von Freunden, eine Aufgabe im Haushalt, einen Spaziergang. Nachts gehören Geräte nicht ins Zimmer, und gespielt wird, wenn möglich, in gemeinsamen Räumen.
4. Prüfen Sie nach, und holen Sie Hilfe, wenn nötig. Schauen Sie sich die Vereinbarung alle paar Wochen wieder an. Wenn er sich jedem Versuch zu reduzieren widersetzt, rufen Sie Ihre Kinderarztpraxis an, wie es die Amerikanische Akademie für Kinder- und Jugendmedizin empfiehlt.
Eine Spielvereinbarung zum Abschreiben
Schreiben Sie sie gemeinsam, unterschreiben Sie, hängen Sie sie an den Kühlschrank:
- Vor dem Spielen: Hausaufgaben und Pflichten im Haushalt sind erledigt. Spielen ist eine Belohnung, keine Priorität.
- Wochentags: bis zu ____ Minuten, mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen zu Ende.
- Am Wochenende: bis zu ____ Stunden, mit einer Pause pro Stunde zum Essen, Trinken und Bewegen.
- Wo: im Wohnzimmer oder bei offener Tür; Konsole und Handy schlafen außerhalb des Zimmers.
- Geld: keine Käufe im Spiel ohne vorher zu fragen, und keine gespeicherte Karte auf seinem Konto.
- Wenn die Vereinbarung gebrochen wird: wir sprechen zuerst; dann gilt die vereinbarte Folge (zum Beispiel ein Tag weniger Spielzeit).
- Rückblick: wir schauen uns diese Seite am ____ wieder an und ändern, was nicht funktioniert.
Als Orientierung nennt die DAK für 9- bis 12-Jährige bis zu 60 Minuten am Tag und für 12- bis 16-Jährige ein bis zwei Stunden, jeweils spätestens bis 21 Uhr zu Ende (DAK-Gesundheit). Eine Wochengrenze kann leichter zu handhaben sein als eine Tagesgrenze, weil der Jugendliche um ein Turnier oder eine Schulwoche herum planen kann. Die genauen Zahlen sind eine Entscheidung der Familie. Fachleute sind sich über eine magische Stundenzahl nicht einig, deshalb geht es in der Vereinbarung auch um Schlaf, Hausaufgaben und Pausen. Radikale Verbote führen laut DAK eher zu Rebellion oder Heimlichkeiten.
Käufe im Spiel und Sicherheit im Netz
Viele Spiele verkaufen Gegenstände, Skins und Münzen für echtes Geld, und manche haben Lootboxen, bei denen man für eine zufällige Belohnung zahlt. Die AOK weist darauf hin, dass Lootboxen auf Zufall beruhen und wie jedes Glücksspiel die Suchtgefahr erhöhen. Sie empfiehlt, In-App-Käufe zu deaktivieren, die Jugendschutzeinstellungen zu nutzen und keine Kreditkartendaten auf dem Gerät des Kindes zu speichern (AOK, 2024). Sprechen Sie auch über Fremde: ein Spitzname, der nicht verrät, wer er ist, keine Adresse und keine Telefonnummer weitergeben, und wissen, wie man toxische Mitspielende blockiert und meldet.
Das folgende Video der gemeinnützigen Organisation Children and Screens lässt den Psychologieforscher Douglas Gentile darüber sprechen, wie Videospiele das Verhalten und die Gesundheit von Kindern beeinflussen können. Es ist auf Englisch.
Wie Videospiele Verhalten und Gesundheit von Kindern beeinflussen, mit Douglas Gentile (Children and Screens) (auf Englisch)
Die Sicht von Magda Pabst
In 100 Mysterien über die Pubertät für Jungs spricht Magda Pabst den Jugendlichen selbst an und sieht das Spielen als etwas, das man innerhalb von Grenzen genießt. Sie rät, eine vernünftige wöchentliche Spielzeit zu vereinbaren, am besten gemeinsam mit den Eltern, einen Timer oder eine App zu nutzen, um sich daran zu halten, und die Konsole erst nach Hausaufgaben und Pflichten einzuschalten, damit das Spiel zur Belohnung wird und nicht zur Priorität. Sie nennt auch Anzeichen, dass das Spielen zum Problem wird: Mahlzeiten ausfallen lassen, Schlaf verlieren und Freunde und Familie meiden, um zu spielen. Das Buch gibt allgemeine Informationen und stellt keine Diagnose; wenn das Spielen den Alltag ernsthaft beeinträchtigt, verweist es auf eine Ärztin oder einen Arzt oder eine offizielle Stelle.
Wo das Buch passt
100 Mysterien über die Pubertät für Jungs von Magda Pabst ist ein offener, humorvoller Ratgeber in der zweiten Person, geschrieben für den Jungen und nicht für Sie. Das Kapitel über Sucht erklärt das Belohnungssignal Dopamin in der Sprache von Teenagern und enthält kurze Abschnitte zu Bildschirmen und Videospielen; das Kapitel über das Internet behandelt Online-Spiele, Privatsphäre und Ausgaben. Weil einige Stellen recht direkt sind, sollten Sie das Buch vielleicht erst selbst durchblättern, bevor Sie es weitergeben. Es ist kein medizinisches Buch und ersetzt weder ein Gespräch mit Ihrem Sohn noch den Rat einer Ärztin oder eines Arztes.
Books Go Publications veröffentlicht mehr als 50 Bücher auf Englisch, Französisch, Deutsch und Spanisch, mit Übersetzern und muttersprachlichen Lektoren für jede Sprache, und wir bauen unsere Ratgeber auf verlässlichen Quellen auf, so auch diesen Artikel.
Wann Sie fachliche Hilfe suchen sollten
Sprechen Sie mit Ihrer Kinderärztin, Ihrem Kinderarzt oder der Hausarztpraxis, wenn Ihr Teenager sich jedem Versuch zu reduzieren widersetzt, wenn das Spielen Schule, Schlaf, Mahlzeiten oder Freundschaften deutlich stört oder wenn Sie gedrückte Stimmung, Ängste oder eine drastische Verhaltensänderung bemerken. Die Ärztin oder der Arzt betrachtet das Gesamtbild, auch Schwierigkeiten, die oft mit problematischem Spielen einhergehen, etwa Depression, Angst oder ADHS, und kann an Fachleute überweisen. Die Kampagne „Ins Netz gehen“ des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit bietet kostenlose Beratung per Chat und E-Mail, auch für Eltern, und eine Datenbank mit Beratungsstellen (Ins Netz gehen). Wenn Ihr Teenager in einer akuten Notlage scheint, finden Sie Hilfsangebote im internationalen Verzeichnis findahelpline.com.
Verwandte Themen finden Sie in unseren Ratgebern zu Social Media für Jugendliche und Familienregeln, zur Medienzeit nach Alter und zu Stimmungsschwankungen in der Pubertät. Weitere Bücher und Ratgeber stehen auf der Startseite von Books Go Publications.
Für wen es sich eignet
Dieser Ratgeber richtet sich an Erwachsene, die verstehen wollen, wo das Hobby aufhört und das Problem anfängt, und an die Jugendlichen, mit denen sie leben.
- Eltern eines Jugendlichen, der täglich spielt: Nutzen Sie die Tabelle und die Warnzeichen, um zu sehen, ob es ein Hobby oder ein festes Muster ist.
- Eltern, die sich um lange Nächte und schlechte Laune sorgen: Nutzen Sie den Familienplan und die Vereinbarung, um das Gespräch ruhig neu zu beginnen.
- Lehrkräfte, Trainer und Verwandte: Erkennen Sie die Zeichen und wissen Sie, wann ein Gespräch mit der Familie oder einer Ärztin sinnvoll ist.
- Jugendliche, die vermuten, dass sie zu viel spielen: Die Zeichen und die Vereinbarung können helfen, eigene Grenzen zu setzen.
Wichtige Begriffe
- Computerspielsucht (Gaming Disorder): Spielmuster mit Kontrollverlust, Vorrang des Spielens und Weiterspielen trotz Schäden, in der Regel über mindestens zwölf Monate.
- Kontrollverlust: Schwierigkeit zu entscheiden, wann man anfängt, wie lange man spielt und wann man aufhört.
- Dopamin: ein Botenstoff im Gehirn, der mit Belohnung und Motivation zu tun hat und den Spiele gezielt anregen.
- Lootbox: ein bezahlter Spielgegenstand, bei dem man vorher nicht weiß, welche Belohnung man bekommt.
- Mikrotransaktion: eine kleine Zahlung im Spiel, mit der man Gegenstände, Skins oder Münzen kauft.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich, ob mein Teenager spielsüchtig ist?
Schauen Sie auf die Folgen, nicht nur auf die Stunden: Kontrollverlust, Vorrang des Spielens vor Schule, Schlaf, Freunden und Hobbys und Weiterspielen trotz Problemen. Die WHO sagt, dass dieses Muster normalerweise etwa zwölf Monate bestehen muss, aber Sie können früher ärztlichen Rat einholen, wenn Sie sich Sorgen machen.
Wie viele Stunden Spielen sind für Jugendliche zu viel?
Es gibt keine allgemein anerkannte Zahl. Die Amerikanische Akademie für Kinder- und Jugendmedizin schaut darauf, ob das Spielen Hausaufgaben, Schlaf, Bewegung und Beziehungen verdrängt, und empfiehlt einen Medienplan für die Familie. Die DAK nennt Richtwerte von bis zu 60 Minuten für 9- bis 12-Jährige und ein bis zwei Stunden für 12- bis 16-Jährige.
Sind Jungen häufiger von Computerspielsucht betroffen?
Ja, in den Umfragedaten. In der Schulbefragung 2023 erreichten 7,7 % der Jungen zwischen 14 und 18 den Wert für eine mögliche Störung, bei den Mädchen 2,5 %, und die Amerikanische Akademie für Kinder- und Jugendmedizin sagt ebenfalls, dass Jungen eher gefährdet sind.
Soll ich die Konsole wegnehmen?
Ein komplettes Verbot lehrt selten Selbstkontrolle und kann zu Heimlichkeit oder Streit führen; die AOK hält es nach Einschätzung von Fachleuten für kontraproduktiv. Besser sind vereinbarte Grenzen, Geräte außerhalb des Zimmers und andere Aktivitäten. Eine kurze, vereinbarte Pause kann Teil des Plans sein, wenn Regeln gebrochen werden.
Macht ADHS Probleme mit dem Spielen wahrscheinlicher?
Die Amerikanische Akademie für Kinder- und Jugendmedizin sagt, dass Kinder mit ADHS besonders anfällig sein können. Wenn Sie ADHS oder eine andere Schwierigkeit vermuten, sprechen Sie mit Ihrer Kinderarztpraxis, statt zu raten.
Was, wenn mein Teenager nicht darüber reden will?
Beginnen Sie mit etwas Kleinem und Wertfreiem, zum Beispiel ihn zu bitten, Ihnen das Spiel zu zeigen oder eine Runde mitzuspielen. Wählen Sie einen ruhigen Moment, nicht mitten im Streit. Wenn er weiter ablehnt und die Zeichen anhalten, holen Sie sich Hilfe bei der Kinderarztpraxis.
Quellen
- Gaming Disorder, Weltgesundheitsorganisation (ICD-11), auf Englisch
- Computerspielsucht bei Jugendlichen und Kindern, DAK-Gesundheit
- In-Game-Käufe und Spielsucht bei Kindern: Was Eltern wissen sollten, AOK (2024)
- Ins Netz gehen, Bundesinstitut für Öffentliche Gesundheit
- Unhealthy Video Gaming: What Parents Can Do, Claire McCarthy, HealthyChildren.org, American Academy of Pediatrics (2025), auf Englisch
- Teens and Video Games Today, Pew Research Center (2024), auf Englisch
- Bericht über Verhaltenssüchte 2024 (ESTUDES-Umfrage), OEDA, auf Spanisch
Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt nicht den Rat einer Ärztin, eines Arztes, einer Therapeutin, eines Therapeuten oder einer anderen Fachperson.



